geschwindigkeitsbegrenzungen in neuseeland
28 Juni 2007
es ist eigentlich ganz einfach, innerorts 50, ausserorts 100. wenn irgendwo gebaut wird, dann wir meist auf 30 limitiert, ist die baustelle vorbei, kommt nicht etwas ein aufgehoben schild, sondern eine 100er tafel … das ist manchmal dann doch etwas seltsam, auf so kleinen engen gebirgsstrassen, ohne belag, einspurig … ich hab hier mal eine von den tafeln geknipst, allerdings auf einer strasse die der neuseelaender tatsaechlich dann auch mit 100 fahren wuerde (auch ohne offroader)
manchmal isses wie im zoo
27 Juni 2007
wir waren letztes wochenende ja unterwegs zum suedlichsten punkt auf der nordinsel und haben die wunderschoene gegend genossen und sind so ganz zufaellig auf robben gestossen. das ist schon irgendwie seltsam, wenn man so den felsigen strand fotografieren will und steht auf einmal vor robben die einfach so in der wiese liegen und doesen. die waren auch eher neugierig als scheu, sind also nicht gleich weggewatschelt, sondern haben eigentlich nur geguckt, oder einfach weitergedoest. all zu nah wollten wir nicht hin, wuerd mich ja auch nerven wenn mir jemand ne kamera direkt ins gesicht halten wuerd, aber um einen eindruck zu vermitteln, hier mal ein bildchen:
der neuseelaender und die opossums
26 Juni 2007
unser jeep
24 Juni 2007
ja, nachdem wir uns ja jetzt nen ami zugelegt haben und nun endlich ein allrad fahrzeug haben sind wir natuerlich heute auch mal unterwegs gewesen, zwar nicht offroaden sondern erst mal ganz gemuetlich am meer entlang, aber immerhin. tja, und hier isser, 4 liter hubraum aus 6 zylindern, gut 180 ps, und doch recht sportlich …
noch recht “unverbaut” und original … noch … und irgendwann kommt sicher noch ein landrover dazu, so ein netter stage one mit v8 oder so … aber erstmal muss uns wer den ford abkaufen.
fuer isa
24 Juni 2007
autofahren (falsch rum)
19 Juni 2007
ja, ich wollt schon lang was drueber schreiben, steffi hat mich jetzt dazu gebracht es endlich zu tun. fahren auf der falschen seite der strasse … es IST komisch.
angedfangen haben wir ja in der beschaulichen millionenmetropole auckland. allen vorherigen beschwichtigungsversuchen usw entgegen, der neuseelaender ist ein saumaessiger autofahrer, hat er ein lenkrad zwischen den fingern gibt er gas. gut, wir habens dann ohne groessere probleme aus auckland raus geschafft, war ja immer verkehr an dem man sich orientieren konnt, nur beim abbiegen ists hald schon manchmal knapp gewesen
. danach waren wir ja in wirklich ruhigen gegenden und konnten uns so etwas dran gewoehnen, kreisverkehr ist erstaunlicherweise gar kein problem, obwohls am anfang schon extrem seltsam ist da verkehrt herum durch zu fahren (erinnert mich so an meine jugend … tuedeldue). was mir heute noch hin und wieder passiert, ist auf schmalen strassen ohne mitelstreifen tendiert man schon gern auf die gewohnte seite, was dann den gegenverkehr irritiert
aber im grossen und ganzen gehts inzwischen.
ABER: die neuseelaender sind extrem kreativ, links verkehr allein waehr ja ok, aber dann trotzdem auf RECHTS VOR LINKS zu bestehen ist schlichtweg bescheuert. wenn du jetzt ganz “normal” links abbiegen willst, und auf der gan anderen seite blinkt einer rechts und hinter dir sind ja auch noch autos und ueberhauopt verker usw … dann wartet erstmal alles bis der rechts abgebogen hat, damit du links abbiegen kannst und dann wieder alles fahren kann … das nenn ich missglueckte internationalisierung.
unser fuhrpark
18 Juni 2007
unser auto
17 Juni 2007
unser auto hat jetzt WOF (Warrent Of Fitness) und REGO (registration) … sprich tuev und steuer bezahlt. also der neuseelaendische tuev ist dann doch recht relaxed. nicht dass denen egal ist wie das auto aussieht, nur die “schwellwerte” sind hald doch ganz andere.
wir mussten zb die vorderen bremskloetze neu machen, auf die frage ob ich die scheiben auch machen muss kam ein verwirrter blick und ein “nene .. die sind noch bestens”. als ich die kloetze dann raus hatte waren die scheiben schon deutlich an dem punkt, an dem man in deutschland (unerlaubterweise) vorsichtig den grat abdreht um die scheibe evtl noch einmal uebern tuev zu bringen. mit den neuen kloetzen (und den zwei ausgewechselten birnchen) wieder hin, meint der pruefer dass das auto super in schuss sei und hat uns unsere wof gegeben. gekostet hat das ganze ca 45 dollar. die registration haben wir dann auch gleich erneuert, und nochmal ca 90 dollar hingelegt. wof und rego macht man hier halbjaehrlich (rego geht auch jaehrlich) und somit kostet unser ford im halben jahr knapp 80 euro steuer und tuev … find ich ok. wof und rego sind uebrigens einfach aufkleber im auto, die rego kauft man entweder bei der post oder beim AA (adac).
so, nun kann er endlich verkauft werden … unser neuer wartet naemlich schon auf uns … ja wir haben endlich einen offroader
neuseelaendische haeuser
14 Juni 2007
ich hab beschlossen ueber das was sich hier landlaeufig haus nennt zu schreiben. also vorneweg, ja, man kann drin wohnen und unseres ist auch recht passabel gemessen an vielen anderen …
das haus in neuseeland besteht aus einem holzstaenderbau und dann aussen meist holz dagegen genagelt/geschraubt oder sonst wie fest gemacht und innen gipskarton. so, das holz aussen ist hald teuer, drum kommt schon mal MDF zum einsatz oder sonst eine faserplatte die hald irgendwie verhindert dass die staenderkonstruktion im inneren anfaengt zu faulen. fenster *raeusper* das was sich hier fenster nennt ist eine einfache glasscheibe die in einem alu oder holz rahmen haengt und meist nach aussen aufgeklappt wird. aeltere haeuser haben dann auch noch die typisch amerikanischen fenster die mich immer sofort an ein schafott erinnern. einfach verglaste fenster, pappwaende, und keine heizung. heizung findet der neuseelaender als irgendwie zu aufwaendig, man stellt einfach einen (meist elektro-) heizer in das zimmer das man gerade bewohnt und gut ist, zentralheizung kennt man hier nicht. das neueste am markt sind luftumwaelzpumpen die die waerme aus einem zimmer in alle anderen verteilen soll. aus erzaehlungen soll das recht gut klappen und schon fast ein europaeisches heitzergebnis liefern, mit dem zusaetzlichen vorteil, dass die feuchtigkeit nach aussen gedrueckt wird. womit wir beim naechsten thema waehren, die buden hier sind fast alle feucht … unsere weniger, aber es gibt wohl welche in denen alles klamm wird was man liegen laesst. geschirr trocknet hier nicht einfach so wenn mans liegen laesst, das nervt dann doch etwas
. “dehumidifier” gehoeren hier zur standardausstattung und taegliches ausgiebiges lueften ist einfach ein muss. was mich dann aber doch recht iritiert hat ist die recht freie art und weise wie hier zb rohre verlegt werden, aus unserer kueche geht an der aussenwand das rohr von unserer spuele weiter, das innen einfach in der wand verschwindet, und am haus unten gibts dann einen gulli und da geht das rohr dann rein. sehr interessant war auch die installation unseres internet anschlusses, der knabe hat einfach seine akkubohrmaschine genommen, ein loch in die aussenwand gebohrt, innen eine dose dagegen geschraubt, aussen ein bisschen silikon drueber, fertig ist der anschluss.
jetzt habt ihr endlich mal was was hier nicht so ist wie in deutschland und was man fast als nachteil auslegen koennt, aber erstens gewoehnt man sich dran und zweitens habn wir gestern wen getroffen der in einen “richtigen” haus in wellington in der city wohnt, so aus stein und mit zentralheizung usw … abgesehen davon dass es wohl das einzige haus mit zentralheizung ist (man kriegt einfach keine heizkoerper hier) broeckelt das haus, ueberall risse in den waenden was wahrscheinlich von den vielen erdbeben kommt die hier in der gegend sind. bemerkt haben wir die bisher noch nicht, obwohl quasi taeglich eins sein sollte. diese feienen erschuetterungen scheinen aber den stein haeusern nicht sonderlich gut zu tun … drum sind wir zufrieden mit unserem schuhkarton
perlmongers auf neuseelaendisch
13 Juni 2007
ich war gestern beim perlmongers meeting in wellington und muss sagen dass der kiwi an sich wenn der perl spricht ein geek ist wie er im buche steht. war recht lustig, einer hat eine bridge zwischen aim und secondlife vorgestellt (ein unedliches hin und hergefrickle) und der grossteil hat sich gefragt wozu jetzt secondlife wirklich gut ist … antwort gabs daruaf leider keine, evtl fehlt da dem durchschnitts geek doch der anhaltende spieltrieb. der andere hat ueber openid berichtet und natuerlich sofort eine debatte ueber die sicherheit und moegliche angriffsszenarien losgetreten, alles in allem also ein recht vergnueglicher abend. bier wurde von catalyst IT gesponsert, die auch den raum zur verfuegung strellen und einen grossteil der 15-20 leute.
ein erster fixpunkt im NZ day-to-day life … wellington.pm einmal im monat





