noch 40 tage …

27 März 2007

… bis zum abflug. so langsam wirds knapp mit allem, man hat monate zeit sich vorzubereiten, aber am ende ists hald doch eng. es gibt kein unverplantes wochenende mehr und die abende werden zunehmend arbeitsintensiv. ich komm kaum noch zum programmieren (jedenfalls privat) und es stapeln sich die kisten in unserer wohnung. in der vorletzten april woche kommt voraussichtlich die spedition und holt den kram den wir mit nehmen wollen und schickt das alles dann auf eine zweieinhalb monatige reise durch die weltmeere … und hoffentlich bis nach neuseeland.

unsere all abendliche beschaeftigung ist derzeit: listen schreiben, werte schaetzen, kram saeubern (muss ja alles sauber sein, sonst darfs nicht auf die insel), (aus)sortieren, ebay auktionen einstellen, haufen mit “einlagern bei …” oder “dem am x.x. mitgeben” usw …

so recht die vorfreude will sich angesichts dem ganzen kram nicht einstellen … aber wenn wir in 40 tagen erstmal in der luft sind … wir schicken fotos :-D

nun muss er weg …

12 März 2007

… er wird einfach verkauft, unser dicker. nach so viel gemeinsamen erlebnissen muss er sich jetzt dann doch nochmal an wen anders gewoehnen … hier wird er feil geboten … schnoed, schmucklos, runtegetippte seite ohne so recht lust dazu zu haben … aber was solls, mitnehmen ist einfach zu teuer und zu aufwendig und ueberhaupt hat doch schon vor langem die vernunft gesiegt und das schicksal besiegelt, also, was soll das rumgenoergle … auf dass du einen wuerdigen besitzer findest, einen der nicht als erste frage am telefon den ach so gehassten satz “ey, was isch letzde preis?” daher stopselt und ihn dann fuer 1.500 haben will und mir versucht zu erklaeren dass ich den eh nie los krieg.

perl frameworks

2 März 2007

nachdem ich ja onlinewhois.org als testplatform fuer catalyst gebastelt hab und jetzt catalyst soweit kenn dass ich in endlicher zeit eine web applikation basteln kann, hab ich mich mehr auf die enwicklung von backend frameworks konzentriert. bei der entwicklung von backends fuer udag kam mir die idee eine art catalyst fur socket basierte daemons zu schreiben und hab angefangen. herausgekommen ist bis jetzt ein recht interessantes ding das sich einerseits an unix systemen orientiert, generelle configuration in /etc/rc.conf, spezielle in /etc/namedesdaemon.conf usw andererseits das Net::Server framework nimmt und (erweitert um ein paar basis klassen) einen rumpf daemon einfach mit dem aufruf eines scripts baut. eine art primitives scaffolding ist also auch schon da.

der zentrale teil des dings ist ein dispatcher der rules files liest und aufgrund der definitionen kommandos routen kann. dieser mechanismus kann verwendet werden um eingehende kommandos ueber mehrere stationen zu routen ohne logik programmieren zu muessen. all das ist noch recht alpha aber wird (naechtlich) weiter entwickelt … wenns taugt wirds evtl open source, ein rails fuer backends :-) .

wir waren letzte woche in schweden beim boarden und manu kanns jetzt eigentlich schon recht gut. es war dort richtig winter so mit echtem schnee und kalt und so … war ja heuer bei uns nicht so der fall, drum hab ichs richtig genossen.

bis kurz vor der faehre war dann auch alles wunderbar, nur dort hats dann beim “auf-die-faehre-stehen” die kupplung unseres defender erlegt. sie hat immerhin ziemlich genau 200.000 km gehalten, nur der ort war … aehm suboptimal. es ist irgendwie ein doofes gefuehl wenn die autos vor einem immer weiter weg fahren, die schlange hinter einem immer laenger wird und die kupplung auch mit gewalt nicht mehr zu treten geht. naja, einen der freundlichen schwedischen hafenarbeiter angehauen, ob er uns evtl auf die faehre schleppen koennt, und dann auch nen platz ganz hinten im LKW deck bekommen. die express reparatur versuche (bremsfluessigkeit nachfuelllen) halfen nicht, die druckplatte war gebrochen und die reparatur (vor allem ohne ersatzteile) waer sich auf der ueberfahrt von goeteborg nach kiel nicht aus gegangen. also in kiel angekommen, und erstmal mit dem ADAC telefoniert, der hat uns dann von der faehre geschleppt und erstmal nachgeguckt, festgestellt dass er nix machen kann und hat nen abschlepper bestellt, der dann auch nach ca ner stunde ploetzlich auftauchte :-)

von da an wurds interessant. der nette ADAC mann hat mich schon mal drauf vorbereitet dass der mit dem sammeltransporter nach starnberg geliefert wird, und das dauert im winter bis zu zwei wochen, der ADAC mann von dem abschleppunternehmen hat aber das grosse geld gerochen und hat drauf bestanden uns bis starnberg zu fahren … was schon viel besser klang. nach viel telefoniererei hatten wir dann folgende loesung: manus eltern mit nem ADAC clubmobil von kiel nach neuruppin, wir mit dem laster (und dem 75 jaehrigen fahrer) nach starnberg. so gegen mitternacht waren wir dann endlich in starnberg, dort das auto vor die firma gestellt und nen mietwagen beim dortigen ADAC abgeholt und endlich ins bett.

am naechsten tag hat dann der nette mann von landrover unseren dicken abgeholt und verarztet ihn seither, heute sollt er fertig werden und dann verkaufen wir ihn ja eh schon bald :-( … aber in neuseeland gibts nen neuen :-)

… wer eine reise tut der hat was zu erzaehlen … mir waehrs lieber gewesen wenns diesmal etwas weniger gewesen waehr, aber es haett bloeder ausgehen koennen.